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Stand: 23.11.2016

Neuigkeiten

Sexuelle Mythen entzaubert

 

Sexuelle Mythen halten sich noch immer hartnäckig in den Köpfen vieler Menschen. Die Idee, wie "richtige" Sexualität auszusehen habe, Vorstellungen darüber, mit welchen Gefühlen Sex einhergehen sollte und welche Ursachen es für sexuelle Probleme gibt, sind weit verbreitet. Oft führen aber gerade diese Annahmen zu einem gesteigerten Leistungsbewusstsein, welches das intime Miteinander erschweren kann. Die Rubrik "Sexuelle Mythen entzaubert" soll in den nächsten Monaten ein wenig Licht ins Dunkel bringen und einige Vorstellungen in Frage stellen oder gerade rücken. Alle zwei Monate wird ein sexueller Mythos entzaubert. Lassen Sie uns mit einer der beliebtesten Fehlannahmen beginnen, die sich im Bereich der Sexualität finden:

 

MYTHOS 1: Regelmäßiger Sex ist wichtig.

 

Was Menschen unter "regelmäßig" verstehen, ist individuell verschieden. Und auch bezüglich der Frage, wie wichtig dem Paar eine gewisse Regelmäßigkeit sexueller Kontakte ist, gibt es keine allgemein gültige Norm. In der Praxis zeigt sich vielmehr, dass sexuelle Beziehungen meist in Phasen verlaufen. So gibt es in Partnerschaften Phasen, in denen eine intensivere Sexualität gelebt wird, ebenso wie Phasen, in denen wenig oder keine intime Begegnung stattfindet. Gründe für Phasen mit wenig gelebter Sexualität können z.B. Schwangerschaften und die Zeit nach der Geburt eines Kindes, körperliche und psychische Erkrankungen oder eine hohe berufliche Anspannung sein. Insgesamt nimmt die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs in der Regel mit zunehmender Beziehunsdauer ab, wie vielfältige Studien aufzeigen. Die Idee, die Häufigkeit sexueller Kontakte müsse etwas Unveränderliches sein, kann unter Druck setzen und wird der Lebensrealität der meisten Paare nicht gerecht.